Zur Gemütlichkeit

Demnächst mehr Infos und Fotos über die letzte verbliebene Gastätte Niedernbergs mit historischem Hintergrund.


Ca. 1910: "Wirtschaft von Ferdinand Wenzel"  (1951 Umbenennung in "Gasthaus Zur Gemütlichkeit")






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2019


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Ferdinand Wenzel, um 1940



Foto 2019

Die Gastwirtschaft »Zur Gemütlichkeit« wurde 1875/76 von Georg Heinrich Klement an der Ecke Fachrainstraße / Hauptstraße erbaut. In der Gewerbeanmeldung hieß es »Speise-, Wein- und Bierwirtschaft«. 1878 werden Johann und Elisabeth Kunkel als Eigentümer genannt. 1881 übernahm Johann Wenzel mit Ehefrau Margaretha das Gasthaus. Seine Nachfolger wurden 1904 Ferdinand Wenzel (Name: "Wirtschaft von Ferdinand Wenzel") und 1951 dessen Sohn Lorenz mit seiner Frau Anna, die dem Lokal den Namen »Zur Gemütlichkeit« gaben.


1968 erfolge der Abriss der Scheune. An dieser Stelle wurde eine Kegelbahn errichtet; der damals modernsten am Untermain. Das Gebäude für die zwei Bahnen stand entlang der Ilbenstraße. Dieses wurde ca. 2010 abgerissen. Heute befinden sich dort Parkplätze und ein Wohnhaus.


Am 1. Januar 1985 übernahm Sohn Reinhold die Gaststätte in 4. Generation. Im gleichen Jahr erfolgte ein Umbau und die Modernisierung der Gastwirtschaft. Reinhold Wenzel gab am 28. Februar 2013 nach fast 30 Jahren aus Altersgründen seinen Wirtschaftsbetrieb auf und verpachtete den Gasthof an Achim Rung, 2016 an Horst Georg Woyczak.

Nach zwischenzeitlicher Schließung übernahm am 9. Januar 2018 die Familie Klaus Groß das traditionelle Anwesen.

Im Januar 2020 wurde bei einem Festakt in München von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und der Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands, Angela Inselkammer, das Gasthaus mit dem Gütesiegel „ausgezeichnete Bayerische Küche" mit dem Zusatz „auf besonders gehobenem Niveau“ geehrt.



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ca. 1940













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