Historische Ansichtskarten Aschaffenburg 

Die größte Stadt am Bayerischen Untermain ist zugleich die "Einkaufsstadt" unserer Region, seit vielen Jahrzehnten besteht auch eine Omnibuslinie Niedernberg - Aschaffenburg, siehe auch hier ... unter Omnibus Seitz


Idyllische Aufnahme von Hofphotograph Salmbacher / Aschaffenburg. Ansichtskarte gelaufen am 2.4.1919 (Rückseite)


Eine Prägekarte (Reliefschrift, Stadtwappen und Krone Bayerisches Königreich / Wappen in 3D) mit einem Segelschiff, Sport-Ruderboot und Fischerkahn vor der Kulisse des Schloss Johannisburg (1605-1614 erbaut) und des Pompejanum, erbaut 1840-48 nach Vorlage eines Hauses in Pompeji. Im Hintergrund sehr gut zu erkennen die Spessartausläufer. Damals gab es noch keine Staustufen, hier ist schön zu erkennen, dass die Mainufer noch nicht begradigt waren. Gelaufen ist diese Ansichtskarte im Jahre 1900, siehe auch Rückseite


Ansichtskarte aus dem Jahre 1902 mit Lastkähnen und zwei Dampfkettenschleppschiffe ("Määhkuh"). Hier im Winterhafen unterhalb des Schlosses wurden sie Schiffe gewartet und repariert. Detailansicht


1960er

Aschaffenburg aus der Vogelperspektive, Anfang der 1960er Jahre. Am unteren Bildrand die Willigisbrücke.



90er Jahre




Aschaffenburg Sandtor (ehem.Stadttor, mittelalterliche Stadtbefestigung)

450 jährige Jubelfeier der königlich privaten Schützengesellschaft Aschaffenburg 1898, Postkarte Königreich Bayern, gelaufen nach A'burg in die Würzburger Straße am 22.4.1898 mit der Fünf Bayern Pfennig-Briefmarke (Rückseite).





Paffengasse in den 60er Jahren, im Hintergrund ein NSU Prinz 4 (1961-73) , siehe Detailansicht



1960er Jahre

 

"Alter Turm des Herstalltores", inkl. "Brezelkäfer" - Karte gelaufen am 13.9.1954 (Rückseite)



Anlegestelle an der Bootsvermietung für Ruderboote am Schönbuschsee. Im Hintergrund das Schloss Schönbusch, Der Park Schönbusch ist in Deutschland einer der ältesten und auch größten Parks, welche im englischen Landschaftsgarten-Stil angelegt wurden. Weitere AK Schönbusch siehe hier...




Mainufer westlich des Pompejanums, heute verläuft hier der MainRadweg in Ri. Mainaschaff (AK A'burger Parks)


Anfang der 60er



Aschaffenburg, Bayerisches Nizza, Pompejanum (Infos ...)



Minigolfanlage am Floßhafen









Bahnhofsplatz. Mitte / Ende der1960er Jahre, siehe auch nachfolgende Karte.

Der alte Aschaffenburger Hauptbahnhof. Auf der rechten Seite der damalige Taxi-Stand mit u.a. Mercedes 190 W121 Modellen und ein Linienbus im Hintergrund. Die Farbe der Taxen wechselte in Deutschland 1971 von schwarz auf das aktuelle elfenbein (Stand 2022). Rückseite der Karte. Die Aufnahme entstand 1962. Auffallend: Vor dem zweiten Taxi steht ein sehr kleiner Mann, siehe Detailbild.





Stadtbad mit Schlosskulisse (Detailbild / Rückseite)




Die ehemalige Steinbogen - Willigisbrücke bei Mondschein um ca. 1900/1910, im Vordergrung Fischreusen (Korbreusen), Fisdcherboote, ein alter Schwingkran und ein Baumtammfloß / Verladeplattform?


Das 1956-58 in der Dalbergstr.15 von Architekt Diez Brandi (*1901, † 1985),erbaute und unter Denkmalschutz stehende Rathaus der Stadt Aschaffenburg. Links m Vordergrund  und der Marktplatz, Foto um 1960. Rechts im Bild der mit vier vorstehenden Säulen noch originalgetreue Eingang des ehemaligen Rathauses in der Dalbergstr. 25-27 (siehe weiter unten). Infos über das Rathaus und seine Geschichte kann man hier... nachlesen.



1960er Jahre, Blick von der Willigisbrücke aufs Schloß Johannisburg




 





Schloß Johannisburg


Herstallturm. Die Karte ist 1974 gelaufen (siehe Rückseite), die Aufnahme dürfte von den Fahrzeugmodellen her jedoch eher in den 60er Jahren entstanden sein, das rechtegige Heckfenster beim VW Käfer (rechts im Bild) gab es ab 1957.




Herstallturm, im Hintergrund die Buntfabrik, siehe Detailfoto. Aufnahme  ca. Anfang/Mitte 60er Jahre, gelaufen im Jahre 1978



Stiftsplatz, Dalbergstraße






Herstallstraße ("Herschelgass")



1353 wurde in der Dalbergstraße 26 das erste Rathaus bestimmt. Hier im Bild sieht man eine Straßenpartie auf dem Dalberg und links im Bild mit dem 4-Säuleneingang das alte Rathaus (1790 erbaut) in der Dalbergstraße 25/27. Hier stand auch bereits das 1599 erbaute Rathaus. Das 1958 eingeweihte, nur wenige Meter an der Stiftskirche gebaute aktuelle Rathaus ist weiter oben abgebildet.


Knapp über ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde dieser Brief von Würzburg aus an den Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg versendet, das Rathaus befand sich damals noch im alten klassizistische Bau (siehe ein Bild weiter oben). Empfänger war Vinzenz Schmidt, seit 1945 leitete er die Geschicke der Stadt, 1970 folgte ihm Willi Reiland (bis 2000). nach ihm kam Klaus Herzog, seit 1.Mai 2020 ist Jürgen Herzing regierender Oberbürgermeister (Stand 2022).




Der Kettenschleppdampfer "Määkuh"





  

Schloß und Stiftskirche mit Brunnen



Rückseite der Karte oben links:




Künstler-Postkarte, gelaufen 1900 (Rückseite)




Ansicht um 1917/18





Ehem. Büchelberghaus





Aschaffbrücke, Damm, Dorfstraße








Eine herrliche Ansichtskarte des Hotels "Wilder Mann" aus dem Jahre 1913 mit Blick in die Fischergasse. Rechts ab geht es zur Mainbrücke. Im Kartentext angesprochen (siehe unten) und auch links zu sehen, ist die damalige Interpretion eines "wilden Mannes", im Stile eines "Wilden" a la "Robinson Crusoe". Die aktuelle Gastro-Figur hingegen erinnert mehr an "Rübezahl".  Das Bild selbst stammt vom Museums-Konservator und Hobbymaler Jean Friedrich. Ein "Hotel Angleterre" (Schild am rechten Haus) gab es nicht; es ist der "Spitzname" des ehemaligen Gasthauses "Zum Anker". Damals war Ferdinand Spahn  Wirt vom "Wilden Mann"  (nach den Adressbüchern 1907 bis 1922), ab 1925 ist Hans Gemeinhardt als Wirt erwähnt. (Recherche Anton Trummer). Der Text unten links auf der Karte wurde auf Initiative von Matthias Elbert  durch Peter Gemeinhard, dem aktuellen Inhaber, übersetzt:

Franz Josep, was is denn des vor e Bild
des de alleweil mohlst uf de Wertshausschild?
>> Du sichsts jo! Es gitt en wille Mann!<<
Mohlen nornst so zahm als mer nor kann,
Wenn er emol fertig henkt am Wertshaus,
sieht er gewiß als noch will genug aus!

Zum Gedächtnis unseres alten, ehrwürdigen
Freundes Herrn Uhrmachermeister Alois Hermann

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.












Zeughaus mit Biergarten, links die Bismarckallee führt, an der Einfahrt zur Fasanerie vorbei, hinunter in die Stadt








„In Obernau ist der Himmel blau, da tanzt der Ziegenbock mit seiner Frau.“ (Infos ...)



Demnächst mehr .....

Einen Bildband über Aschaffenburg im 20. Jahrhundert findet man hier...