Was war vor 290 Jahren?


Im strengen Winter von 1732/33 waren in der Niedernberger Gemarkung viele Rebstöcke erfroren. Die Folge war ein großer Einbruch im hiesigen Weinanbau.

Seine Blütezeit hatte der Weinanbau in unserer Gegend im 15. und 16. Jh. Im 17. Jh. verursachte der 30-jährige Krieg einen ersten großen Einbruch im Weinbau. Gründe waren die Verwüstung der Flur und damit auch der Weingärten und die katastrophale Entvölkerung. Die Weingärten lagen rund ums Dorf und an den Berghängen zum Maintal hin. Gegen Ende des 18. Jh. gaben die Bauern den Weinanbau ganz auf. Der Straßenname „Am Wingert“ erinnert heute stellvertretend für die vielen Weingärten an den ehemaligen Weinbau.

(Niedernberger Heimatbuch, Seiten 392-396) Viele weitere Fotos und Infos siehe auch unter Niedernberg/Weinanbau)


Unsere kleine Ausstellung im Wiegehäuschen


„Fåsenåchd im Honischlånd“ - Mit Fotos und Gegenständen erinnern wir an die Straßenfastnacht, wie sie früher war. Zu sehen sind auch Fotos der Prinzenpaare mit närrischen Jubiläen.


Was war vor 60 Jahren?

 

1958 standen noch 39 Pappeln im Ortsbereich entlang des Mains. (Aufzeichnungen)

Inzwischen sind sie alle gefällt, siehe Fotos von 2003.  Infos und einige neu eingestellte Fotos von der Mainfähre siehe hier...



EINLADUNG zu unserer Faschings-Party am Samstag, den 4. Februar 2023 ab 19 Uhr, Details siehe hier...




Jahreshauptversammlung 2023 im Vereinslokal Cafe Reinhard (Fotos siehe hier...)


Was war vor 35 Jahren?

Im Januar 1988 eröffnete in der Römerstraße 77 der damalige HL-Markt (Vorgänger des heutigen REWE-Marktes). 2001 erfolgte der Umzug in einen Neubau an der Großostheimer Straße, der im Herbst 2012 nochmals umgebaut und durch einen Getränkemarkt erweitert wurde.

(Mündliche Überlieferung bzw. Heimatbuch 2, Seite 253, Foto von Albert Wagner)


Neue, historische Ansichtskarten eingepflegt:Frankfurt-Sachsenhausen - die Ebbelwoi Hauptstadt (hier...)



Was war vor 70 Jahren?

   

1953 wurde in Niedernberg eine neue straßenbezogene Hausnummernverteilung eingeführt, d.h. jede Straße bekam ihren eigenen Nummernkreis. Zuvor galt ein Nummernkreis für das ganze Dorf, beginnend in der Turmgasse und fortlaufend durch die Hauptstraße mit ihren Seitengassen. Kamen neue Häuser hinzu, wurde der Nummernkreis mit Bruchzahlen oder Buchstaben erweitert. In der Fachrainstraße reichten die Hausnummern so bis zu 78 1/30. Bis zu Beginn des 19. Jh. war die Nummerierung von Gebäuden auf dem Lande weitgehend unüblich. In Niedernberg folgte man 1806 der allgemeinen Verordnung zur Einführung der Hausnummern.

(Niedernberger Heimatbuch Seiten 259 – 260 und 225 – 228)

Fotos: Alte Hausnummer aus der Turmgasse (heute Turmgasse Nr. 1) und neue Hausnummer kurz nach der Einführung im Jahre 1953, vorher Hs.-Nr. 129, nachher Hauptstr. 34 (Gasthaus Zur Krone)

Die vorherigen NEWS des 2.Halbjahres 2022 findet man hier...