Limesmarsch 2009

Römertum begeisterte Wiesbadener werden am Ostersonntag bei ihrer letzten Etappe 2009 durch Niedernberg eskortiert und ziehen nach einer Stärkung weiter nach  Großwallstadt und Obernburg.








Der Römerverein "Cohors VII Raetorum" und die Freunde des "Vicus Aquae Mattiarcorum" aus Koblenz und Wiesbaden erprobten seit vier Jahren römische Truppenverlegungen zu den Kastellorten am Limes unter Nutzung der damals vorhandenen Infrastrukturen.

Der Karsamstag - heuer die dritte Teilstrecke auf ihrem Limesmarsch - begann um 7 Uhr mit dem Weckruf per Signalhorn durch den Cornicen. Um 9 Uhr erteilte der Centurio den Marschbefehl in Richtung Stockstadt . Vom hessischen Kleinkrotzenburg startend, erreichten die Soldaten um 16.15 Uhr bei fast 25 Grad das Ziel an der Eisenbahnbrücke. 18 Kilometer waren geschafft. Am Sonntag erreichten sie die Römerstadt  Obernburg, bevor es wieder zurück ins moderne Leben ging (14.4.2009, Main-Echo „Hintergrund Limes Märsche“)





 





Rathaushof Niedernberg: Zwischenstation mit Verköstigung

 


 



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Zum diesbezüglichen Main-Echo Bericht "Nur Hunde zeigen Angst vor Soldaten" gehts hier...





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Der Unterschied zum Limesmarsch 2009 (4. Etappe, Wetteraukreis bis Obernburg, von Gründonnerstag bis Ostersonntag) besteht darin, dass die damalige Gruppe von zwölf Auxiliarsoldaten ihren Marsch auf kleinere Etappen und mehrere Jahre aufgeteilt und keine Nachtlager auf dem Rücken geschnallt hatte. Anstatt im Römerzelt nächtigte man in bereitgestellten Quartieren (z.B. Turnhalle in Stockstadt). Fürs Folgejahr 2010 war damals die Strecke Obernburg - Lorsch als nächste Etappe geplant. Beim Limesmarsch 2023 hingegen wird der komplette Obergermanisch-Raetische Limes in Deutschland, mit 550 km das längste Bodendenkmal Europas, in einem Stück abgelaufen und dabei allabendlich ein Nachtlager aufgeschlagen.