Aschaffenburg

Die größte Stadt am Bayerischen Untermain ist zugleich die "Einkaufsstadt" unserer Region











Rückseite:























Eine herrliche Ansichtskarte des Hotels "Wilder Mann" aus dem Jahre 1913 mit Blick in die Fischergasse. Rechts ab geht es zur Mainbrücke. Im Kartentext angesprochen (siehe unten) und auch links zu sehen, ist die damalige Interpretion eines "wilden Mannes", im Stile eines "Wilden" a la "Robinson Crusoe". Die aktuelle Gastro-Figur hingegen erinnert mehr an "Rübezahl".  Das Bild selbst stammt vom Museums-Konservator und Hobbymaler Jean Friedrich. Ein "Hotel Angleterre" (Schild am rechten Haus) gab es nicht; es ist der "Spitzname" des ehemaligen Gasthauses "Zum Anker". Damals war Ferdinand Spahn  Wirt vom "Wilden Mann"  (nach den Adressbüchern 1907 bis 1922), ab 1925 ist Hans Gemeinhardt als Wirt erwähnt. (Recherche Anton Trummer). Der Text unten links auf der Karte wurde auf Initiative von Matthias Elbert  durch Peter Gemeinhard, dem aktuellen Inhaber, übersetzt:

Franz Josep, was is denn des vor e Bild
des de alleweil mohlst uf de Wertshausschild?
>> Du sichsts jo! Es gitt en wille Mann!<<
Mohlen nornst so zahm als mer nor kann,
Wenn er emol fertig henkt am Wertshaus,
sieht er gewiß als noch will genug aus!

Zum Gedächtnis unseres alten, ehrwürdigen
Freundes Herrn Uhrmachermeister Alois Hermann

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.














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