Zur Linde



Das 1910 von Maurermeister Franz Haas erbaute Gasthaus schloss im Juni 1986, nachdem die Ehefrau von Alfred Haas verstarb. Das Gebäude samt Kegelbahn wurde 1996 abgerissen.

Die »Linde« wurde von Johann Haas und dessen Ehefrau sowie später vom Sohn Alfred bis 1986 betrieben. Das Gasthaus verfügte über eine Kegelbahn und einen großen Tanzsaal mit gewölbter Decke. Dieser Saal wurde u.a. auch für Proben des Gesangvereins, der Ringer,  Kunstradfahrer sowie für gelegentliche Theateraufführungen genutzt.



 
Lindenwirtin Irma mit Schwiegervater Johann Haas in den 50er Jahren hinter der Theke, rechts einige Jahre später nach einer Gaststuben-Renovierung.



Auch die ersten Maskenbälle und Prunktsitzungen fanden im Saal statt, siehe Plakat / Foto von 1958.
Von ca. 1962 bis 1973 diente der Saal der Kleiderfabrik Gebrüder Scheurich als Produktionsstätte. Im Frühjahr 1996 wurde der Gebäudekomplex abgerissen und durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzt.




Schafkopfrunde in der Linde mit Ludwig Klement, Adam Scheurich, Johann Klement und Josef Reinhard (v.l.n.r.). Das Foto knipste Gudrun Antoni anlässlich ihrer Fotografenausbildung


     




Ein Wandgemälde im Gastraum der Linde von Tüncher Vettermann





  (Quelle: Heimatbuch)


Aussenansicht Anfang der 60er Jahre, damals noch mit zwei Eingangstüren (bis 1965). Mit mittlerweile überbauten Tor.




Ein Foto aus 1983, nur noch eine Eingangstüre



Das Foto zeigt die Gaststätte im Februar 1996.


    

Seitenansicht Römerstraße: Links Anfang der 70er Jahre, Mitte kurz vor Abriss 90er Jahre. Rechts: Anbau Erker Ende 60er


in Bearbeitung, weitere Texte und Bilder folgen in Kürze



Ansicht 2015




Ansicht (2018/2019)


Ansicht 2020