Fotosession am Treppenaufgang zur Mainterrasse der Mainaussicht, um 1940 (vorne: "Måspatz" Josef Fischer, Wirt)


Kindergarten um 1954/55


Kindergarten um 1945/48


1950 eröffnete der erste Friseursalon für Damen in Niedernberg. Inhaberin war Melitta Hans (Foto), Großwallstädter Str. 5. Die Arbeitsbedingungen waren damals sehr schwierig, da es zu dieser Zeit weder Wasserleitung noch Kanalisation im Dorf gab. Im Bild eine Gegenüberstellung damals und heute.


Zwei Jahre später, 1952, kam der Damensalon von Luise Sacher, Römerstraße 20, hinzu, gehalten in den damals typischen, zarten Pastellfarben.





Hochzeitszug im Jahre 1950, aufgenommen aus einem Fenster des Rathauses. Die Scheune Ecke Kirchgasse / Hauptstraße wurde am 28. März 1945 von Granaten der Deutschen Stellungen auf der Sulzbacher Seite getroffen und brannte ab. Die Granaten galten der amerikanischen Truppenbewegung. Das ebenfalls zerstörte Nebengebäude der Familie Reinhard wurde am 25. März 1945 durch amerikanischen Beschuss beschädigt.




Familie Karl Klement (Darlehensrechner) vor dem damaligen Wohnhaus in der Schmalzgasse 6, in welchem bis 1954 die Bankgeschäfte abgewickelt wurden.




Instandhaltungsarbeiten auf dem "Langen Handtuch", auch "Blaue Schossee" genannt. Das beseitigen der Schlaglöcher war für viele Niedernberger eine lohnende Nebenbeschäftigung. Die Straßendecke bestand aus grobem Schotter und einer dünnen Teerschicht, das Verkehrsaufkommen war damals noch "überschaubar".



Unterwegs auf der Hauptstraße, Ostern 1941


Michael Klement, Hauptstr.1



Die Niedernberger Hauptstraße im Jahre 1955 vom Dach der Hausnr. 41 aus Richtung "Middel- und Innerdorf" fotografiert. Damals noch mit Kopfsteinpflaster, Dorfbrunnen und mit verkabelten Stromständern auf den Dachgiebeln. Niedernberg wurde im Jahre 1920 an das Stromnetz angeschlossen, siehe Bilder und Infos hier...




Niedernberg erhielt zum 1. Januar 1955 eine Kassenarztstelle, die von Dr. Cornelius Büchler besetzt wurde. Die Praxis befand sich damals noch in der Kirchgasse 3, im ehemaligen Benefiziatenhaus (Foto). Bereits 1949 war Dr. Büchler nach Niedernberg gezogen, doch die Niederlassung wurde von behördlicher Seite nicht genehmigt. Erst auf Betreiben von Bürgermeister, Pfarrer und Schulleiter bekam Niedernberg endlich einen eigenen Arzt. Früher musste der Arzt aus Großostheim oder Sulzbach geholt werden, wenn jemand schwer krank war. Zu regulären Hausbesuchen kam der Arzt zwei Mal pro Woche ins Dorf. Wen er besuchen musste, erfuhr er im Laden von Olga Zimmermann. Hier lag eine Liste auf, in die man sich bei Bedarf eintrug.



Fasching 50er Jahre



Fasching 1959



Heimat und Wasserfest 1959



Elferrat des NCV


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