Am 3. Adventssonntag 20185 wurde im Anschluss an den Gottesdienst auf dem Generationenspielpatz (zwischen Dorfplatz und Sandsteinschule) ein neu aufgestelltes Kreuz gesegnet.

Im Laufe dieses Jahres hatte die Rentnerband das ehemalige Grabkreuz restauriert und schließlich mit zahlreichen weiteren Unterstützern in Position gebracht.



Das Kreuz auf dem Generationenplatz
Das Kreuz wurde vermutlich in den 1940er Jahren von Wenzel Ziegler oder dessen Schwiegervater Ludwig Wagner aus Eichenholz gefertigt. Es zierte zunächst das Grab von Lehrer Karl Röther, der 1940 verstarb. Später wurde das Kreuz durch einen Grabstein ersetzt. Auf dem Grab von Cölestin Buhler, bzw. Elvira Haslinger fand es einen neuen Platz. Als dieses Grab im alten Friedhof aufgelassen wurde, nahm Rosel Klement, geb. Buhler, das Kreuz in Verwahrung. 2018 übergab sie es Herbert Hartlaub von der Rentnerband. Das Kreuz war in schlechtem Zustand und wurde restauriert. Diese Aufgabe übernahm Heini Kämmerer. In wochenlanger mühevoller Kleinarbeit zerlegte er das Kreuz in seine Einzelteile, arbeitete diese auf, ergänzte fehlerhafte Teile durch neue und fügte alles wieder zusammen. Die Verzierungen vergoldete er. Auch fertigte er ein Dach aus Eichenholz für das Kreuz. Die Bedachung aus Kupfer wurde von Michael Fecher hergestellt und angebracht. Die Kreuzhalterung aus Sandstein mit den Symbolen für Anfang und Ende schuf Berthold Lochner. Er hat auch den Sandsteinsockel unter Mithilfe von Eugen Klement gemauert. Die Sandsteine hatte Berthold Lochner zuvor zurechtgeschnitten und behauen. Sven Seitz fertigte die Wandhalterung für das Kreuz. Anfang September 2018 wurde das Kreuz von Mitgliedern der Rentnerband auf dem Generationenplatz aufgestellt.

(Hintergrundinfos, verfasst von Monika Fecher)



Vorheriger Zustand, Foto aus 2017, danach Restaurierung durch die Rentnerband