Hochwasser

Wie alle an Flüssen gelegene Siedlungen wurde auch Niedernberg seit je her von Hochwassern heimgesucht. Am Torbogen der Pfarrkirche St. Cyriakus finden sich Pegelstandsmarken, an denen man mit extremen Hochwasser zu kämpfen hatte.


(Foto: Hochwasser Februar 2011)

Als das schlimmste Hochwasser im zweiten Jahrtausernd zählt das Magdalenenhochwasser. Eine verheerende Überschwemmungskatastrophe, die im Jahre 1342 zum St. Magdalenentag (22.Juli)  das Umland zahlreicher Flüsse Mitteleuropas heimsuchte. Den höchsten Pegelstand seit dem Jahre 1342 erreichte der Main am 29. Februar 1784. An diesem Tag wurde ein Wasserstand von acht bis zehn Metern über dem Normalwert erreicht. Außerdem hatte Niedernberg in den Jahren 1275, 1306, 1442, 1546, 1663, 1682, 1709, 1846, 1909, 1970, 1982 und 2011 mit extremem Hochwasser zu kämpfen. Auch heute tritt der Main hin und wieder aus seinem eigentlichen Flußbett und überschwemmt die naheliegenden Häuser und Gärten, meist im Frühjahr, nach einer Schneeschmelze oder nach übermäßig starken, anhaltenden Regenperioden.



Hochwassermarken am Rundbogendurchgang an der Pfarrkirche am Main


am 29. Februar 1784. wurde ein Wasserstand von acht bis zehn Metern über dem Normalwert erreicht.


Die Niedernberger Hochwassermarken März 1846, Februar 1909 und 1970, sowie Januar 1982


Einen aktuellen Lagebericht der Meldestufen in Bayern sowie Hochwasserwarnungen findet man hier...


Die Hochwasserrmarken von 1970 und 1982



Bilder vom Hochwasser im Februar 2011:


Turmgasse mit Turm am Main






Mainaussicht Niedernberg










Weitere Bilder vom Hochwasser im Februar 2011 findet man auf der Niedernberger Gemeindeseite 

Informationen und hlfreiche Links in Sachen Hochwasser findet man hier...


Demnächst mehr...