Wochenrätsel II.Quartal 2021

(Kalenderwoche 13 - 26, April-Juni)

Spätestens nach Erscheinung eines neuen Rätsels erfolgt die Auflösung der Vorwoche.

Aktiv miträtseln kann man hier... auf unserer facebook-Seite.




Rätsel der Kalenderwoche 17:

Um welche Niedernberger Persönlichkeit, die in der Öffentlichkeit stand oder einen hohen Bekanntheitsgrad erreichte bzw.  um welches historische Ladengeschäft, Firma, Salon, Praxis oder Wirtshaus handelt es sich hier?

(Sonntag, 25. April ab 11 Uhr  auf Facebook zum miträtseln)



Rätsel der Kalenderwoche 16:


"Komm, Rotkäppchen, hier hast du ein Stück Kuchen und eine Flasche Wein. Bring das der Großmutter hinaus, denn sie ist krank und schwach und wird sich sicher freuen. Mach dich auf, bevor es heiß wird. Und wenn du gehst, sei vorsichtig und weiche nicht vom Weg ab!" ...

In welchen Zusammenhang steht das kleine "Rötkäppchen" mit dem daneben abgebildeten Führerschein? Sicherlich wieder eine knifflige Angelgenheit - dennoch, mit Hilfestellungen (siehe Facebook) sicherlich  eine lösbare Aufgabe.


Rätsel der Kalenderwoche 15:

Wir sehen hier junge Frauen und Burschen, welche zum Gruppenfoto im Niedernberger Wald posieren - eine willkommene Pause beim Riefen und der Waldarbeit. Während sich die Mädels meist im im Herbst oder Frühjahr ein Zubrot beim Anlegen von Rillen/Furchen zur Pflanzung neuer Baumsetzlinge verdienten, gingen die jungen Männer beim "Holz machen" zur Hand. Eine dieser allgemein landwirtschaftlich arbeitenden Personen hat einige Jahre später beruflich einen völlig anderen Weg eingeschlagen und dadurch hohe Bekannt- und Beliebtheit im Ort erreicht. Wer auf dem Foto ist gemeint?

Auflösung:

Die gesuchte Person findet sich ganz rechts: Rosemarie Seitz! Wer die asnderen Mädchen sind sowie ein detaillierter Rückblick auf die 2018 verstorbene Persönlichkeit wird demnächst veröffentlicht.



Rätsel der Kalenderwoche 14:


Wir sehen hier unten auf den beiden unteren Fotos weder eine/n Niedernberger/in und auch keine Person abgebildet, welche mit Niedernberg in Zusammenhang steht. Und dennoch gibt es eine Verbindung zu der heute gesuchten Persönlichkeit. Die Szene links, am Ortsausgang einer kleinen Gemeinde am Untermain, ist für den Fotografen gestellt. Dessen 15-jährige Tochter verlässt im Jahre 1904 voller Wehmut den Heimatort, um in Aschaffenburg eine Fotografenlehre zu beginnen. Und auf dem rechten Foto lassen sich drei Personen mit den vom Fotoatelier geschneiderten und zur Verfügung gestellten Kostümen abbilden. Die beiden Bilder lassen erahnen, dass dieses damalige 600 Seelen-Dorf in Sachen professionelle Fotografie nicht nur unserer Gemeinde meilenweit voraus war. Und nun kommen wir zur Frage: Wäre das linke Abschiedsfoto ca. acht Jahre später entstanden, würde der kleine Bub in dreierlei Hinsicht auf die heute gesuchte Person passen.



Auflösung:

Gesucht wurde Pfarrer Eckert.

Wäre das obige, linke Abschiedsfoto am Ortsausgang von Fechenbach (OT Collenberg) ca. acht Jahre später, im Jahre 1912 entstanden, würde der kleine Bub in dreierlei Hinsicht auf Pfarrer Franz Eckert (* 1906, † 1980) passen. Zu diesem Zeitpunkt war er 6 Jahre alt, stammt ebenfalls aus dem Pfarrdorf Fechenbach und ein Barett, ähnlich dem späteren Birett, das Pfarrer Eckert während seiner Zeit in Niedernberg außerhalb der Kirche trug, ziert bereits des Buben‘s Haupt. Selbst der Matrosenlatz ähnelt einer Stola. Siehe naschfolgende Bildercollage. Ja, man könnte fast meinen, der Bub wolle „Pfarrer spielen“. Franz Eckert zog es einige Jahre später aus Fechenbach in die Ferne, nach seinem Studium empfing er 1931 in Würzburg die Priesterweihe und übernahm nach mehreren Zwischenstationen in der Nachkriegszeit die Pfarrei Niedernberg. Der für seine Sittenstrenge bekannte Pfarrer sanierte u.a. die Cyriakuskirche von den Kriegsschäden und hielt die Niedernberger Ortsgeschichte mit Filmaufnahmen für die Nachwelt fest.

Zum bebilderten Rückblick von Pfarrer Eckert geht es hier...