Fährkähne kamen zur reinen Personenbeförderung zum Einsatz bei Reparatruren an der Mainfähre oder bei ungünstiger Wasserverhältnissen (z.B. Hochwasser). 1984 wurde dieser neue Fährnachen angeschafft, mit 13 m Länge und 2,5 m Breite konnte er 25 Personen befördern, die Einweihnung erfolgte am 11. November 1984 durch Pfarrer Wolfgang Schwartz und Bürgermeister Hans Herrmann.



Das ehemalige Jagdhornbläsercorps Niedernberg vor dem Schloß Mespelbrunn



Der "singende Metzgermeister" Roland Lebert (ohne Worscht, und ohne Woi) war die honischer Antwort auf den "singenden Dachdeckermeister" Ernst Neger (Rucki Zucki, Humba Täterä) aus Mainz. Roland bekam als erster Niedernberger Ehrenträger den höchst verdienten Ordens "Till von Franken" vom Fastnacht-Verband Franken e.V.



Anfang bis Mitte der 80er Jahre war nicht nur die Zeit der Neuen Deutschen Welle (NDW), auch eine Breakdancewelle schwappte durch Deutschland, mobile Diskotheken rollten durchs Land.  "DISCO NUMBER 1" war oftmals in Niedernberg zu Gast und veranstaltete mit den KSC Ringern am Ostermontag 1984 den Breakdance-Grandprix Nordbayern-Südhessen in der Niedernberger Schulturnhalle.


Nur Siegerteams der großen Breakdance-Wettbewerbe in Diskotheken wie Alladins, Gloris, Lobo, Gracy Horse usw. durften in Niedernberg antreten. Sieger vor 500 begeisterten Fans wurde die "Electric Doll's Fantastic Crew" aus Erbach im Odw.



Zwei Niedernberger Legenden auf einem Bild am Mainufer: Karl Bleifuß (* 30.8.1915  † 6.7.2006), der nebenher mit seiner Gattin Florentine einen kleinen Getränkehandel im Waldweg betrieb  und der wohl bekannteste Angler im Honischland, Josef Englert (* 16.6.1910   † 25.8.1997) aus der Fährgasse. Beide hatten ein Kriegsleiden zu schultern, Bleifuß fehlte die rechte Hand, Englert hatte einen versehrten rechten Fuß. Karl Bleifuß ließ es sich dennoch nicht nehmen, die schweren Kästen selbst aus dem Keller zu tragen.


Prinzenwecken 1980 in der Mainaussicht, das Prinzenpaar Ivanka und Rudi Klug schauten auf einen große Narrenschar.




Die vier "Honischgilrs" Doris Klug, Christine Hein, Susanne Lebert und Sigrid Fischer waren in den 70ern bis Anfang der 8oer in den Niedernberger Faschinszeiten aktiv und damals auch immer wieder in den regionalen Medien präsent.



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