Unser Verein möchte die Bevölkerung von Niedernberg durch Vorträge, Führungen und Ausstellungen für die örtliche Geschichte sensibilisieren. Wir möchten das Bewusstsein zur Heimat wecken und fördern. Für Interessierte haben wir in unseren Räumlichkeiten in der Sandsteinschule eine volkskundliche Sammlung mit historischen Gegenständen aus Niedernberg zusammengetragen.



Was war vor 25 Jahren?

Am 22. April 1994 wurde der Fährbetrieb, der über Jahrhunderte zwischen Niedernberg und Sulzbach bestand, eingestellt. Das wachsende Verkehrsaufkommen und damit verbundene Probleme wie Lärm und Rückstau bis in die Hauptstrasse bereiteten schon lange Probleme. Außerdem war der Fährbetrieb ein Verlustgeschäft für die Gemeinde. Nachdem der Landkreis die Übernahme der Fähre und deren Verlegung an die NATO-Rampe ablehnte, fasste der Gemeinderat am 25.5.93 den Entschluss, bei der nächsten größeren Reparatur den Fährbetrieb einzustellen. Aufgrund des Motorschadens am 22.4.1994 wurde der Gemeinderatsbeschluss umgesetzt. Weitere Infos hier...  (siehe auch Heimatbuch Seiten 292 bis 296)


Nei eingepflegt: Gedenksteine der Gemeinde Niedernberg


Was war vor 55 Jahren?

Im April 1964 wurde die römische Brunnenmaske gefunden; ein in seiner Art einmaliges Fundstück am Limes. Sie kam bei Kanalbauarbeiten in der Hauptstraße zum Vorschein, etwa auf Höhe des Anwesens Nr. 23. Frau Hanna Büchler sicherte das Fundstück, so blieb es für die Öffentlichkeit erhalten. Eine Nachbildung befindet sich als Wasserspeier in der Nähe der Fundstelle. Das Original ist im Aschaffenburger Stiftsmuseum ausgestellt.   (Heimatbuch Seiten 35 und 36)


Was war vor 120 Jahren?

1899 entstand das Missionskreuz. Ursprünglich hatte es seinen Platz vor der Kirche zwischen Turm und Haupteingang. 1980 wurde es in den Pfarrgarten hinter der Kirche versetzt. Dabei wurde der Korpus zerstört. (Heimatbuch Seite 521)

Im Sockel des Kreuzes sind die Zeiträume der Missionen eingraviert, die in Niedernberg stattgefunden hatten. Die letzte dauerte vom 24. Mai bis 10. Juni 1962. Die Volksmission diente der Glaubenserneuerung. Die Missionspredigten zu bestimmten Themen wurden von Patres in der Kirche gehalten, teilweise speziell für Männer, Frauen und Jugendliche.

(mündliche Überlieferung)


Grenzwanderung Nord


Am Samstag den 6. April fand eine erneute Grenzwanderung Nord aufgrund des Schleusen-Neubaus statt. 


Was war vor 305 Jahren?

Im Jahr 1714 wurde Niedernberg wieder eine eigenständige Pfarrei. Aufgrund der Entvölkerung nach dem Dreißigjährigen Krieg durch Seuchen und Kriegseinwirkungen hatte sich die Pfarrei 1654 aufgelöst. 60 Jahre lang wurde Niedernberg von dem in Großwallstadt wohnenden Pfarrer mitbetreut.

(Heimatbuch Seite 431)



Wir benötigen Helfer für das Wasserturmfest, bitte bis spätestens 29. März melden!

Eine neue Seite über Aktualisierungen der Hompage wurde hier... eingepflegt

Samstag, 6. April 2019, 15 Uhr: "Grenzwanderung Nord" aufgrund des Schleusen-Neubaus, mehr Infos hier...






Nachruf

Wir nehmen Abschied von unserem Gründungsmitglied und Ehrenvorstand




Albin Wenzel

Albin war 1985 einer der Initiatoren, die sich für die Gründung unseres Vereins
einsetzten. Viele Jahre war er im Vorstand aktiv und brachte sein heimatgeschichtliches
Wissen ein. Mit der Niedernberger Tracht präsentierte er seine Heimatverbundenheit.

Wir werden Albin ein ehrendes Gedenken bewahren.

Den Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.


Was war vor 195 Jahren?

Ende Februar 1824 wurde das jetzige Pfarrhaus fertig gestellt. Das vorhergehende Gebäude wurde 1784 durch Hochwasser mit Eisgang stark beschädigt und war unbewohnbar. Nach dessen Reparatur richtete Hochwasser 1788 erneut großen Schaden an. Wieder wurde nur repariert, da der Gemeinde die nötigen finanziellen Mittel für einen Neubau fehlten. Nach langem Hin und Her wurde das Gebäude 1822 abgebrochen und der Neubau erstellt. 1978 wurde das aktuelle Gebäude gründlich renoviert.

(Heimatbuch Seite 479 bis 483)


„Karwoche und Ostern“         mehr Infos zur aktuellen Wiegehäuschen-Ausstellung gibt es hier...  







Ehrungen für 25-jährige Mitgliedschaft auf der Jahreshauptversammlung am 1.Februar 2019:   (mehr Infos)





Neujahrsempfang 2019:



Nach einer alten Tradition wird seit 1995 vom Geschichtsverein beim Neujahrsempfang eine Riesen-Neujahrsbrezel an den Bürgermeister (Jürgen Reinhard, Mitte) und die kirchlichen Vertreter (Pfarrer Ernst Haas li. / Pfarrer Thomas Gitter re.) überreicht. (Foto Christel Ney)

Monika Fecher (li.) und Doris Blaschke (re.) brachten diesen besonderen Gruß mit und alle Gäste stimmten in den Niedernberger Neujahrsspruch mit ein:


Brosd Neijohr!
Bräzzl wie e Scheierdor,
Kuche wie e Wåcher
ååd,
wern mer all min
ånner sååd


Übersetzung:

Prosit Neujahr,
Brezeln wie ein Scheunentor,
Kuchen wie ein Wagenrad,
werden wir alle miteinander satt

Nach altem Brauch sagten diesen Reim die Kinder zu ihrem Paten, als sie zum Neujahrstag die Brezel abholten - und überreichten ihm als Gegengabe einen Zuckering. Dieser Brauch wird auch heute noch praktiziert. Aus dem Buch "Sou hon isch gesääd" vom Niedernberger Geschichtsverein, erhältlich bei der Gemeindeverwaltung, also "uffm Rodes"