Unser Verein möchte die Bevölkerung von Niedernberg durch Vorträge, Führungen und Ausstellungen für die örtliche Geschichte sensibilisieren. Wir möchten das Bewusstsein zur Heimat wecken und fördern. Für Interessierte haben wir in unseren Räumlichkeiten in der Sandsteinschule eine volkskundliche Sammlung mit historischen Gegenständen aus Niedernberg zusammengetragen.



Nachruf

Wir nehmen Abschied von unserem Gründungsmitglied und Ehrenvorstand




Albin Wenzel

Albin war 1985 einer der Initiatoren, die sich für die Gründung unseres Vereins
einsetzten. Viele Jahre war er im Vorstand aktiv und brachte sein heimatgeschichtliches
Wissen ein. Mit der Niedernberger Tracht präsentierte er seine Heimatverbundenheit.

Wir werden Albin ein ehrendes Gedenken bewahren.

Den Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.


Was war vor 195 Jahren?

Ende Februar 1824 wurde das jetzige Pfarrhaus fertig gestellt. Das vorhergehende Gebäude wurde 1784 durch Hochwasser mit Eisgang stark beschädigt und war unbewohnbar. Nach dessen Reparatur richtete Hochwasser 1788 erneut großen Schaden an. Wieder wurde nur repariert, da der Gemeinde die nötigen finanziellen Mittel für einen Neubau fehlten. Nach langem Hin und Her wurde das Gebäude 1822 abgebrochen und der Neubau erstellt. 1978 wurde das aktuelle Gebäude gründlich renoviert.

(Heimatbuch Seite 479 bis 483)


„Karwoche und Ostern“         mehr Infos zur aktuellen Wiegehäuschen-Ausstellung gibt es hier...  







Ehrungen für 25-jährige Mitgliedschaft auf der Jahreshauptversammlung am 1.Februar 2019:   (mehr Infos)





Neujahrsempfang 2019:



Nach einer alten Tradition wird seit 1995 vom Geschichtsverein beim Neujahrsempfang eine Riesen-Neujahrsbrezel an den Bürgermeister (Jürgen Reinhard, Mitte) und die kirchlichen Vertreter (Pfarrer Ernst Haas li. / Pfarrer Thomas Gitter re.) überreicht. (Foto Christel Ney)

Monika Fecher (li.) und Doris Blaschke (re.) brachten diesen besonderen Gruß mit und alle Gäste stimmten in den Niedernberger Neujahrsspruch mit ein:


Brosd Neijohr!
Bräzzl wie e Scheierdor,
Kuche wie e Wåcher
ååd,
wern mer all min
ånner sååd


Übersetzung:

Prosit Neujahr,
Brezeln wie ein Scheunentor,
Kuchen wie ein Wagenrad,
werden wir alle miteinander satt

Nach altem Brauch sagten diesen Reim die Kinder zu ihrem Paten, als sie zum Neujahrstag die Brezel abholten - und überreichten ihm als Gegengabe einen Zuckering. Dieser Brauch wird auch heute noch praktiziert. Aus dem Buch "Sou hon isch gesääd" vom Niedernberger Geschichtsverein, erhältlich bei der Gemeindeverwaltung, also "uffm Rodes"